Das Feuerwerk fasziniert die Menschen seit hunderten von Jahren. Der Ursprung des Feuerwerks liegt in China, wo im 11. Jahrhundert das Schwarzpulver erfunden wurde (siehe auch Geschichte des Feuerwerks). Heute ist ein Feuerwerk in vielen Ländern fester Bestandteil von traditionellen Feierlichkeiten und oft der Höhepunkt von öffentlichen und privaten Festen
In Deutschland unterscheidet man zwischen dem Silvesterfeuerwerk, das von jedermann am 31.Dezember abgebrannt werden darf und dem professionellen  Großfeuerwerk, welches nur von ausgebildeten Pyrotechnikern abgebrannt werden darf.

Silvesterfeuerwerk

Als Silvesterfeuerwerk bezeichnet man  Feuerwerkskörper der Kategorie F2, deren Beschaffenheit gesetzlich geregelt ist, z.B. darf ein Böller nicht mehr als 6g Schwarzpulver enthalten und eine Feuerwerkbatterie nicht mehr als 500g Nettoexplosionsmasse. Diese Feuerwerkskörper stellen nur eine geringe Gefahr dar und dürfen von Personen ab 18 Jahren gekauft und gezündet werden.
Typische Silvesterfeuerwerk-Artikel sind:

  • Feuerwerkbatterien: gibt es in unzähligen Varianten, nach einmaligem Anzünden werden zahlreiche Effekte nacheinander in den Himmel geschossen
  • Raketen: der Feuerwerks-Klassiker, früher der Inbegriff von Silvesterfeuerwerk, werden durch die immer beliebter werdenden Batterien langsam verdrängt
  • Böller und Knaller: ebenfalls ein Silvester-Klassiker, China-Böller gibt es in zahlreichen Varianten, Knallfrösche, Kanonenschläge, Sachsenknaller und viele andere Knaller gibt es in großer Auswahl zu kaufen.
  • Leuchtfeuerwerk: Das leise Feuerwerk - Vulkane, Fontänen und Sonnen sind die bekanntesten Leuchtfeuerwerk-Artikel

Großfeuerwerk mit Kugelbomben und Fächerbatterien

Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen auch von Privatpersonen  Feuerwerkskörper der Kategorie F2 (entspricht dem Silvesterfeuerwerk) außerhalb des Silvesterzeitraums gezündet werden, z.B. anlässlich einer Geburtstags- oder Hochzeitsfeier. Dazu ist in der Regel eine Ausnahmegenehmigung der zuständigen Behörde (z.B. Ordnungsamt) notwendig.

Eine Besonderheit stellt das sogenannte Jugendfeuerwerk (Kategorie F1) dar. Darunter fallen z.B. Wunderkerzen, Knallerbsen oder Eisfontänen. Diese Feuerwerkskörper enthalten nur eine geringe Menge pyrotechnisches Material und dürfen das ganze Jahr über gekauft und abgebrannt werden.

Feuerwerk-Batterien
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Knaller, Böller und Kanonenschläge
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Feuerwerk-Raketen
Raketen
Gehören zu Silvester wie das Glas Sekt um 12. Für viele der Ingebriff von Silvesterfeuerwerk.
Leuchtfeuerwerk
Leuchtfeuerwerk
Leuchtene und funkelne Feuerwerkseffekte ohne lauten Knall. Vulkane, Fontänen und Sonnen.

Großfeuerwerk

Feuerwerkskörper der Kategorie F4 stellen eine große Gefahr dar und dürfen nur von ausgebildeten Pyrotechnikern gekauft und gezündet werden. Die bekanntesten Profi-Feuerwerkskörper sind die Kugelbomben, die aus eine Treib- und einer Effektladung bestehen und mit Hilfe eines Abschussrohres  bis zu mehrere hundert Meter in den Himmel geschossen werden.
Kugelbomben für den Einsatz im professionellen Feuerwerk

Einem Großfeuerwerk geht immer eine aufwändige Planung voraus. Der Feuerwerker muss genau planen wann ein Effekt abgeschossen wird, damit am Himmel beeindruckende Feuerwerksbilder entstehen. Die Planung erfolgt meist zuerst auf Papier und wird dann in den Zündcomputer übertragen, der die Zündung der Feuerwerkskörper steuert. Die Königsdisziplin ist das Musikfeuerwerk. Hier muss der Feuerwerker die Dauer vom Abschuss bis zur Explosion des Feuerwerkskörpers berücksichtigen, damit der Effekt zeitgleich mit dem musikalischen Akzent kommt. So eine Planung kann sich über mehrere Monate erstrecken, je nach Länge und Komplexität des Feuerwerkes.
Der Aufbau eines Großfeuerwerks ist ebenfalls sehr Aufwändig und muss mit großer Konzentration durchgeführt werden, damit auch jeder Effekt mit dem richtigen Ausgang der Zündsteuerungsanlage verbunden wird.